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D-Dresden. 01.05.2017. Ab sofort können Schweizer Patienten auf der Website washabich.ch ihre Befunde einreichen und übersetzen lassen. Das erfolgreiche deutsche Sozialunternehmen „Was hab‘ ich?" möchte so noch mehr Patienten auch außerhalb Deutschlands helfen.

Seit Januar 2011 hat „Was hab‘ ich?" schon weit über 30.000 Patienten aus Deutschland beim Verstehen ihrer medizinischen Befunde geholfen. Das erfolgreiche Mediziner-Portal mit Sitz in Dresden möchte seine Wirkung so noch vergrößern: „In den letzten Jahren haben uns immer wieder auch Anfragen aus dem deutschsprachigen Ausland erreicht. Wir wissen, dass auch in der Schweiz der Bedarf nach leicht verständlichen Gesundheitsinformationen riesig ist. Mit unserer Schweizer Website washabich.ch können wir Patienten aus der Schweiz direkt ansprechen", erklärt der „Was hab‘ ich?"-Geschäftsführer Ansgar Jonietz.

Die Befund-Übersetzung ist für die Patienten kostenlos. Denn Medizinstudierende und Ärzte erstellen die leicht verständlichen Erläuterungen ehrenamtlich. Das erste Ziel ist es nun, viele Schweizer Mediziner für das Ehrenamt als Übersetzer zu begeistern. „Was hab‘ ich?" bietet ihnen dafür eine intensive Ausbildung in patientenfreundlicher Kommunikation. So sollen sie auch im Berufleben verständlicher mit Patienten kommunizieren können.

Den Schweizer Markteintritt unterstützt die Insel Gruppe AG. Der Berner Spitalverbund hilft vor allem beim Aufbau eines Netzwerks in der Schweiz. „Wir sind überzeugt, dass ein informierter Patient viel besser am Behandlungs- und Heilungsverlauf teilnehmen kann", sagt Henrik Pfahler, Bereichsleiter Medizinsteuerung der Insel Gruppe. „Auf der anderen Seite lernen Medizinstudierende so schon in ihrer Ausbildung, sich laienverständlich auszudrücken – was für ihr weiteres Berufsleben nachhaltig ist. Auf dieses wertvolle Angebot wollen wir Patientinnen und Patienten sowie Studierende in der Schweiz aufmerksam und neugierig machen."

Auch die Schweizer Stiftung für Konsumentenschutz empfiehlt „Was hab‘ ich?". Die Swiss Medical Students‘ Association sowie der Verband der Schweizerischen Assistenz- und Oberärztinnen und -ärzte unterstützen das gemeinnützige Projekt ebenfalls.

Hintergrund

Wer kennt das nicht: Man ist beim Arzt, erhält seinen Befund und versteht kaum, worum es eigentlich geht. Das Internet-Portal „Was hab‘ ich?" schafft Abhilfe: Hier werden medizinische Befunde kostenlos in eine für Patienten leicht verständliche Sprache „übersetzt".

Für Patienten:

Dazu laden die Nutzer unter https://washabich.ch ihren medizinischen Befund anonym hoch oder senden ihn per Fax ein. Die Übersetzung wird innerhalb weniger Tage von einem Team aus Medizinstudenten höherer Semester erstellt. Ein Ärzteteam steht den Übersetzern dabei fachlich zur Seite. Der Patient kann die Übersetzung passwortgeschützt online abrufen, um dann den ärztlichen Befund und die sich daraus ergebenden möglichen Folgen besser einschätzen zu können.

Für Medizinstudenten:

Die Mediziner arbeiten ehrenamtlich für „Was hab‘ ich?" und bereiten sich damit engagiert und praxisnah auf ihr Berufsleben vor. Die Bearbeitung realer Patientenfälle führt dazu, dass Studenten sich immer wieder neues medizinisches Fachwissen aneignen und gleichzeitig lernen, komplexe Medizin patientengerecht zu erklären.

Was hab' ich? gemeinnützige GmbH
"Was hab' ich?" ist eine gemeinnützige Initiative von jungen Medizinstudenten und Ärzten. Wir arbeiten unabhängig, nicht gewinnorientiert und wollen Arzt und Patient auf Augenhöhe bringen.
Was hab' ich? gemeinnützige GmbH
Theaterstraße 4
D-01067 Dresden
www.washabich.de